Küchenbrand

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(ct) Um 20:49 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Heiligenrode über Sirene und Meldeempfänger mit dem Stichwort „Gebäudebrand“ alarmiert. Einsatzort war eine Flüchtlingsunterkunft in der Straße Klosterplatz. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang Rauch aus einer Wohnung im Obergeschoss des Gebäudes. Die fünf Bewohner hatten sich bereits in Freie gerettet. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung ins erste Obergeschoss. Der Brandherd lag in der Küche. Das Feuer hatte sich zum Glück noch nicht ausgebreitet und konnte schnell gelöscht werden. Um den Rauch aus dem Gebäude zu drücken, wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Da die Wohnung direkt nach dem Brand nicht mehr bewohnbar war, wurden die Bewohner durch die Gemeindeverwaltung in einer Ersatzunterkunft untergebracht.

 

Lobend ist das Vorhalten der Bewohner der Einrichtung zu erwähnen. Sie haben genau die von der Gemeinde im Eingangsbereich ausgehängten Verhaltensregeln für den Brandfall befolgt. Hier ist in zehn verschiedenen Sprachen beschrieben, was bei Feuer zu tun ist. Einer der Bewohner lief zum Nachbarn, um die Feuerwehr zu alarmieren. Ein anderer hat sogar einen Löschversuch mit einem Feuerlöscher unternommen, der eine schnellere Brandausbreitung verhindert hat.

 

Verletzt wurde niemand. Der Einsatz konnte nach knapp 1,5 Stunden beendet werden. Die Feuerwehr war mit 3 Fahrzeugen und 24 Kräften im Einsatz.

Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Heiligenrode +++ Polizei +++ Rettungsdienst
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