Anja Kalusche nach 18 Jahren als Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartin verabschiedet

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Stuhr (mt) – Mit einer kleinen Feuerstunde im Rathaus wurde die Stuhrer Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartin Anja Kalusche am vergangenen Donnerstag verabschiedet. Als Nachfolger wurde der Brinkumer Cord Tinnemeyer vom Gemeindekommando, der Verwaltung und Vertretern des Rats begrüßt. Ebenfalls verabschiedet wurde Marcel Drettmann als stellv. Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart. Insgesamt 18 Jahre hat Anja Kalusche den Werdegang der Jugendarbeit in den Stuhrer Feuerwehren maßgeblich mit geprägt, zuvor war sie bereits seit kurz nach Ihrem Übertritt in die aktive Wehr als Betreuerin aktiv gewesen. Im Jahr nach Ihrer Amtsübernahme war die damalige Gemeindejugendfeuerwehr Stuhr, in der Jugendliche aller Stuhrer Ortsteile vertreten waren, bereits zu einer Größe angewachsen, die in der damaligen Form kaum mehr zu handhaben war. Die Teilung in die heutigen drei Jugendfeuerwehren Brinkum/Stuhr, Fahrenhorst/Seckenhausen und Groß-Mackenstedt/Heiligenrode musste organisiert werden. Anschließend galt es die neue Struktur zu festigen. Anja Kalusche griff dabei stets den Jugendwarten und Betreuern unter die Arme, vor allem bei den eher lästigen Verwaltungsaufgaben. Auch die Ausbildung der Jugendwarte und Betreuer fiel in Ihr Ressort. Als 2012 das 50jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Stuhr anstand, holte Sie zusammen mit dem scheidenden Gemeindebrandmeister Alfred Meyer das Kreis-Jugendfeuerwehrzeltlager nach 25 Jahren erneut in die Gemeinde Stuhr. Für Ihre Verdienste rund um die Jugendarbeit wurde Anja Kalusche mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Der Grund für die Verabschiedung von Anja Kalusche aus der Gemeinde-Jugendfeuerwehr ist aber keineswegs, dass die Mutter einer einjährigen Tochter ans Aufhören denkt. Seit 2016 ist die Heiligenroderin, die jetzt mit Ihrem Mann in Seckenhausen lebt bei der Kreis-Jugendfeuerwehr zur stellv. Kreis-Jugendfeuerwehrwartin gewählt worden. So wird Sie dem neuen Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Cord Tinnemeyer und allen Jugendwarten und Betreuern auch zukünftig mit Rat und Tat zu Seite stehen. Nach der Feierstunde im Rathaus wurde Anja Kalusche von den Kindern- und Jugendlichen und allen Betreuern vor dem Rathaus mit einem Spalier aus Fackeln begrüßt. Ihre „Kids“ und die Betreuer begleiteten Sie dann noch ins Feuerwehrhaus Stuhr, wo es nach einigen Abschiedsgeschenken und Dankesworten bei einer Limonade und einer Bratwurst noch die ein oder andere Geschichte zu erzählen gab. 

 

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