Jahreshauptversammlung Ortsfeuerwehr Brinkum

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Präsentübergabe an Marcel Drettmann

Präsentübergabe an Marcel Drettmann

2015 – weniger Einsätze aber mehr Einsatzstunden für die Ortsfeuerwehr Brinkum

(mt) Auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Brinkum lies Ortsbrandmeister Thomas Erdt nach einem gemeinsamen Essen das Dienstjahr 2015 Revue passieren. Zu insgesamt 94 Einsätzen wurden die Einsatzkräfte alarmiert und damit 9 weniger als im vorherigen Jahr.

Dabei kamen 2804 Einsatzstunden zusammen, das sind gleich fast 1000 Stunden mehr als noch in 2014. Die Ursache hierfür war eindeutig der Großbrand auf einem Recyclinghof an Pfingsten, der über die Hälfte der Stunden erforderte. Das Feuer war eines der größten im Landkreis Diepholz der vergangenen Jahrzehnte, zu Spitzenzeiten waren 250 Einsatzkräfte aus dem ganzen Landkreis und aus Bremen vor Ort. Erfreulicherweise war die Anzahl der Fehlalarme mit nur 20 Einsätzen erheblicher geringer ausgefallen, endlich eine Wende in dem seit Jahren nur aufwärtsgehenden Trend. Aber auch die üblichen Ölschäden nach Verkehrsunfällen, Papierkorbbrände und Tierrettungen waren dabei. Als größere Beschaffung konnte in 2015 die Ersatzbeschaffung einer Tragkraftspritze (mobile Pumpe) vermeldet werden. Das Gerät hatte bei dem mehrtägigen Einsatz am Betsbruchdamm einen nicht mehr reparablen Schaden erlitten. Gemeindebrandmeister Michael Kalusche gab den Kameraden einen kurzen Überblick über die Entwicklungen auf Gemeinde und Kreisebene. Auch hier waren 2015 einige Neubeschaffungen übergeben worden. Er berichtete auch über einen bevorstehenden Personalwechsel in der Gemeindejugendfeuerwehr. Anja Kalusche wird das Amt der Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartin 2017 aufgeben, da sie ab 2016 in der Kreis-Jugendfeuerwehrführung aktiv ist. Er bat die anwesenden Kameradinnen und Kameraden einmal in sich zu gehen und zu überlegen, ob jemand der Anwesenden diese Aufgabe weiterführen könne. Anschließend übergab er dem Brinkumer Marcel Drettmann ein kleines Präsent, da dieser das Amt des stellvertretenden Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartes in 2015 niedergelegt hatte um sich neuen Aufgaben zu widmen. Bürgermeister Niels Thomsen überbrachte die Grüße von Politik und Verwaltung und gab das zuvor von Thomas Erdt ausgesprochene Lob für eine tolle Zusammenarbeit mit dem Hauptamt an die Ehrenamtlichen zurück. Besonders dankbar war er für die Bereitschaft der Aktiven nach dem Großbrand gewesen, trotz der hohen körperlichen und zeitlichen Belastung bis zum Ende mit anzufassen. Er ging auch kurz auf den geplanten Fun-Sport-Platz gegenüber dem Feuerwehrhaus ein. „Wir tun für alle Altersgruppen in Stuhr etwas, nur für die 16-25 jährigen fehle ein gutes Angebot an Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung, wenn man nicht in einem Verein oder in der Feuerwehr aktiv sein möchte“, fasste er die Entscheidungsgrundlage zusammen. Er sei aber froh darüber, dass auch für das traditionelle Osterfeuer bereits eine Lösung in Sicht sei, mit der alle beteiligten leben können. Nach Abschluss der Berichte und Grußworte wurden Marc Drewes für 25 jährige Mitgliedschaft und Georg Apel für 50 Jahre in der Feuerwehr geehrt.

 

Nico Wahlers, Tim Wiechmann und Tristan Wessels wurden von Thomas Erdt zum Oberfeuerwehrmann ernannt, Christian Hinzpeter und Frank Ehresmann zum Hauptfeuerwehrmann. Thomas Frische ist nun 1. Hauptfeuerwehrmann. Michael Kalusche beförderte den Gruppenführer Björn Kaufhold anschließend zum Hauptlöschmeister.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ machte der Ortsbrandmeister dann noch einmal Werbung für den Kuppelcontest am 12.03. im Feuerwehrhaus Brinkum. Zu diesem Wettbewerb im Zusammenkuppeln von den 1,60m langen Saugschläuchen werden wieder viele Gruppen aus Stuhr, Weyhe und Syke erwartet. „Das hat sich in den letzten Jahren so entwickelt“, fasste Erdt zusammen, „das ist aber keine Bedingung, gerne freuen wir uns über weitere Feuerwehren aus anderen Gemeinden oder Städten. Auch feuerwehrfremde Gruppen können an diesem Wettbewerb teilnehmen. Die Grundsätze sind einfach zu verstehen und die Brinkumer Frauengruppe zeige, dass dies sehr gut auch ohne Feuerwehrausbildung funktioniert.“

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