Übergabe zweites LF20

folder_openSlideshow
commentKeine Kommentare

(ct) Als Ersatz für ein bereits 30 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug (LF) 16 Baujahr 1986 konnte jetzt ein neues LF 20 offiziell durch Bürgermeister Niels Thomsen an die Ortsfeuerwehr Stuhr übergeben.

In einer kurzen Rede nannte er einige Eckdaten des neuen Fahrzeugs und einige Meilensteine auf dem Weg vom Beginn der Planung im Jahr 2013 bis zur Auslieferung kurz vor Weihnachten 2015. Im Anschluss übergab er den Fahrzeugschlüssel offiziell an die Feuerwehr. Gemeindebrandmeister Michael Kalusche nahm ihn dankend entgegen und bedankte sich bei der Gemeindeverwaltung für die stets gute Unterstützung. Nach ein paar Worten reichte er den Schlüssel weiter an den Stuhrer Ortsbrandmeister Rainer Troue, der ihn direkt an Gerätewart Michael Griesoph weitergab. Diesem galt sein besonderer Dank für seinen starken Einsatz vom Beginn der Planung an, bis zur gestrigen Indienststellung. Kurze Grußworte gab es auch von der Kreisfeuerwehrführung überbracht durch den stellvertretenden Abschnittsleiter Nord Thomas Meyer und Martin Erdmann als Vertreter der Firma MAN-Tiemann, die das Fahrgestell geliefert hat.

Nachdem schon im Jahr 2013 das erste LF20 als Ersatz für des Tanklöschfahrzeug 16 aus dem Jahr 1989 in Dienst gestellt werden konnte, ist der Fuhrpark jetzt wieder komplett auf dem neusten Stand. Das neue LF20 ist baugleich zum ersten. Dieses soll die Verwendung durch die Feuerwehrleute im Einsatz erleichtern, da alle Geräte am gleichen Ort liegen und nicht erst gesucht werden müssen.

Im Einsatzfall kann die Ortsfeuerwehr nun auf folgende Features zurückgreifen: Aufgebaut ist das LF 20 auf einem MAN-Fahrgestell mit einem zulässigem Gesamtgewicht von 15 Tonnen. Es hat eine fest eingebaute Pumpe, die bei 10 bar 2000 Liter pro Minute fördern kann. Besonderheit ist die Lage der Pumpe, die nicht wie bei anderen Fahrzeugen im Heck, sondern in der Mitte des Aufbaus angeordnet ist. Der Löschwassertank im Fahrzeug hat ein Fassungsvermögen von 2500 Litern. Weitere Besonderheiten des Fahrzeugs sind, dass vier statt zwei Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum eingebaut sind. So kann sich neben dem Angriffstrupp auch schon gleich ein Sicherheitstrupp während der Fahrt mit Atemschutz ausrüsten. Außerdem verfügt das Fahrzeug über einen ausfahrbaren Lichtmast zur Ausleuchtung der Einsatzstelle, der per Joystick bedienst werden kann. Am Heck ist eine Schlauchhaspel zum schnellen Aufbau der Wasserversorgung angehängt.

Zu seinem ersten Einsatz musste das Fahrzeug auch schon ausrücken. Zwischen den Feiertagen ging es zu einem Küchenbrand nach Varrel.

{gallery}Stuhr/aktuelles-und-presse/aktuelles/Übergabe LF20{/gallery}

 

 

 

 

 

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.