Interkommunale Ausbildung an der FTZ

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(ct) Am vergangenen Wochenende fand vom 27.11. bis zum 29.11.2015 wieder die interkommunale Ausbildung der Feuerwehren der Gemeinden Stuhr und Weyhe zusammen mit der Stadt Syke statt.

Sie ist seit 2010 fester Bestandteil der erweiterten Aus- und Fortbildung der Feuerwehreinsatzkräfte der drei Kommunen. Nachdem in den Jahren 2012 bis 2014 überwiegend Führungskräfte geschult wurden, sollte in diesem Jahr wieder die Mannschaft aus- und fortgebildet werden. Hierzu stand das Thema „Heißausbildung“ als Vorbereitung auf einen Innenangriff im Mittelpunkt. Ziel dieser Ausbildung ist die Einsatzkräfte unter möglichst realen Bedingungen auf eine Brandbekämpfung im Gebäude vorzubereiten. Hierdurch wird die Möglichkeit gegeben, verschiedene Einsatztaktiken auszuprobieren. Hierzu wurde eine mobile Brandsimulationsanlage gemietet und an der FTZ in Barrien aufgestellt. Insgesamt konnten so 180 Feuerwehrleute an einem Wochenende geschult werden.

Am Samstag gab es um 10 Uhr ein Informationsfrühstück gemeinsam mit der Kreisfeuerwehrführung, den Bürgermeistern und Amtsleitern sowie den Ausschussmitgliedern des Fachausschusses der Gemeinden bzw. Stadt. Dadurch sollte der Verwaltung die Möglichkeit gegeben werden, einen tieferen Einblick in die umfangreiche Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte unter Realbedingungen zu bekommen. Da die Gemeinde Stuhr in diesem Jahr die Führung in der Organisation hatte, wurde die Begrüßung durch den Stuhrer Gemeindebrandmeister Michael Kalusche durchgeführt. Im Anschluss richtet auch der Stuhrer Bürgermeister Niels Thomsen einige Worte an die Anwesenden. Im Anschluss an das Frühstück gab es einen Rundgang über das Gelände. Hierbei konnten die Besucher sich alle Stationen genauer ansehen.

Kernstück war der große LKW mit der Brandsimulationsanlage. Bevor die Feuerwehrleute allerdings zur Heißausbildung in den Container gehen konnten, gab es eine theoretische Einweisung. Jeder Teilnehmer musste nun seine komplette Schutzausrüstung anlegen und das Atemschutzgerät fertig machen. Dann ging es unter Anleitung eines Trainers in den Container. Der Einstieg erfolgte von oben. Hinter der Tür lauerte auch schon das erste Feuer, welches bekämpft werden musste. Im Inneren waren dann verschiedene Löschübungen bis hin zur Verhinderung eines Flash overs. Nach ca. 20 Minuten war der Durchgang beendet. Im Anschluss gab es dann eine Nachbesprechung mit dem Trainer, wo sich über Verbesserungsmöglichkeiten im Vorgehen ausgetauscht wurde.

Neben der Heißausbildung gab es noch zwei weitere Stationen. An einer speziell präparierten Stahltür konnte die richtige Anwendung von verschiedenen Brechwerkzeugen geübt werden. Inhalt dieser Ausbildung war auch der Hinweis, dass nicht immer die Tür als Zugangsöffnung genommen werden muss. Je nach Gegebenheit kann der Schaden auch verringert werden, wenn ein kleines Fenster eingeschlagen wird.

An der dritten Station wurde der richtige Umgang mit der Rettungstasche für Atemschutztrupps geübt. Diese Tasche ist so ausgestattet, dass damit ein verunfallter Atemschutztrupp gerettet werden kann. Neben einer neuen Atemluftflasche beinhaltet die Tasche unter anderem auch ein Tragetuch und eine Bandschlinge. Diese Dinge sollen dazu dienen, den Trupp sicher aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

Die Atemschutzgeräte der 180 Einsatzkräfte bestehend aus Atemluftflaschen und Masken wurden laufend in der Atemschutzwerkstatt neu befüllt bzw. gereinigt. Um auch den anderen Teil der Atemschutzgeräteträger aus den drei Kommunen zu schulen, wird die Brandsimulationsanlage im kommenden Jahr erneut Bestandteil der Interkommunalen Ausbildung sein.

 

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